Numerologische Vorausschau 2018 ~

ich distanziere mich von weltpolitischen Themen..... es geht mir hier bewusst nur um den Menschen ......... 

Gespannt dürfen wir schon sein auf das kommende Jahr 2018. Welche Qualitäten birgt es? Zuerst einmal kommen wir aus dem, für viele extrem heftigen Sonnenjahr ab Ende März in das Jahr des Regenten Venus. Viele kennen sie ja als das Zeichen der Liebe und der Gemeinschaft.

2017 mit dem Regenten Sonne ging es um die Heilung des inneren Kindes, um das Wahrnehmen der eigenen Gefühle und das um den authenten Ausdruck jedes einzelnen schlechthin. In meinem Umfeld starben in diesem Jahr sehr viele Menschen gegenüber anderen Jahren. Manchmal hatte ich den Eindruck, dass sie „lieber heimgingen als den Glauben an die eigene innere Stärke zu aktivieren“, was natürlich nicht stimmen muss, es war lediglich meine Wahrnehmung. Vielleicht war ja auch alles „erfüllt“, wir wissen das nicht. Das innere Kind zeigte sich jedoch in mannigfaltigen Situationen.... es wollte nach außen und Verletzungen wollten geheilt werden. 

Der Regent von 2018 möchte vermutlich die Aspekte der Lebensfreude und der Harmonie stärken. Das bedeutet jedoch, dass Gegensätzliches vereint werden darf. Nicht ganz einfach, doch mit reden, zuhören, Empathie und in die Stille gehen, möchte es schon gelingen.

In diesem Jahr werden wir also vermehrt mit beiden Seiten einer Sache konfrontiert werden, einerseits mit der sichtbaren und andererseits mit der verborgenen. Hier könnten wir uns fragen, welche Dinge wir im Leben wirklich fürchten und wo machen wir uns selbst etwas vor. Unseren inneren Ängsten und Verwirrungen mögen wir uns klar stellen, indem wir hinsehen und unsere Haltung wahrnehmen.

18 unter anderem als die Zahl der Verleumdung, des Verrats und Veruntreuung. Mag schon stimmen, wenn Eitelkeit, Habgier, Selbstherrlichkeit oder Opportunismus das Zepter schwingen. 18 ist aber auf der anderen Seite die Zahl des eigenen Willens gepaart mit der eigenen Autorität, wie setzen wir das Ganze ein?

Generell bedeutet das, in diesem Jahr keine riskanten Geschäfte einzugehen, sondern lieber vorsichtig zu sein. Ausdauer und Fleiß zahlen sich aus sowie praktische Fähigkeiten. Jeder, der handwerklich geschickt ist, wird auf seine Kosten kommen. Es wird wieder begonnen zu reparieren, anstatt wegzuwerfen, zumindest deutet alles darauf hin. Die Erde kann davon nur profitieren, zu lange waren wir auf dem Weg der Zerstörung..... 

In Sachen Liebe unterstützt Venus wunderbar die Menschen, die geplant haben, gemeinsam den Weg zu gehen. Wenn jedoch eine große Angst vor echter Nähe da ist, sollte man sich schon sorgsam prüfen. Diese Energie verlangt, sich von ganzem Herzen aus in der eigenen Natürlichkeit einzulassen. Können wir das überhaupt noch, nach Jahren, wo es doch immer nur darum ging, recht zu behalten, es besser zu machen usw... Nun geht es um uns selbst, um das was wir wahrhaftig sind, mit allen Ecken und Kanten... und je mehr wir diese selbst erkennen und und nicht mehr ablehnen und auf andere projezieren, umso mehr wird dieser Weg gelingen

Im Tarot steht die 18 für den Mond, also für alles Unbewusste, welches nun an die Oberfläche möchte. Wasser- und Erdelement begleiten dieses Jahr. Wasser unterstützt die Erde, damit Wachstum geschehen kann. Zuviel Erde kann Wasser ersticken, zuviel Wasser kann die Erde unfruchtbar machen. 

Hier geht es also darum, die eigenen Anschauungen über die Materie zu reflektieren, damit dieser nicht der eigenen Gefühlswelt hemmend entgegensteht, denn wenn uns, wie die letzten Jahrzehnte üblich, wichtig ist, was wir haben und dass wir mehr besitzen als unser lieber Nachbar und mehr glänzen, als die anderen, dann vergessen wir eines dabei... die Entwicklung unserer Seele, also das, wofür wir überhaupt auf diese Welt gekommen sind........ 

18 in Verbindung mit der 20 könnte Gericht bedeuten. Wut kann schnell an die eigenen Grenzen bringen und wenn dann unbedingt „Rechthaben“ an erster Stelle steht, weil die Vergangenheit noch ihre Schatten wirft, kann es schon rechtliche Schritte geben. Doch genau das ist nicht der Weg, konstruktiv mit dieser Energie umzugehen. Die eigenen Prägungen der Vergangenheit ansehen, sich Zeit nehmen, mit sich selbst ins Reine zu kommen und vielleicht noch ab und an eine Träne „des verletzten Kindes“ weinen, damit Heilung geschehen darf, nehmen den Zündstoff aus so manch explosiver Mischung.

Sich selbst klar werden, was man braucht und nicht braucht und dort zu handeln beginnen, wo man etwas braucht, sind gute Schritte in diesem Jahr. Für sich selbst einstehen und dabei sich selbst und andere „frei“ lassen und sich dennoch verbunden fühlen, hilft ungemein weiter. Das Leben spielerisch leben ohne Bedingungen daran zu knüpfen, das wäre es 😉.

Schafft man das nicht, so kann es schon sein, dass man durch dieses Jahr läuft ohne Ziele und vielleicht auch ohne Ahnung, wie etwas weitergehen soll. Den Mut zu finden, zur eigenen Verantwortung für das eigene Leben und sich selbst zu stehen bedeutet auch, zu viel Nachgiebigkeit und Unentschlossenheit loszulassen und mehr eigenes Rückgrat zu zeigen.

Das erste Jahresdrittel sollte von Zuversicht geleitet sein. Eigenverantwortlich an Zielen festhaltend und auch in schwierigen Situationen in der eigenen Mitte ruhig bleiben und die Übersicht bewahren. Dabei sich oft hinterfragen mit absoluter Selbstehrlichkeit. Was ist wahr und was erscheint bloß wahr? Wo ist man mit ganzem Herzen dabei und wo lässt man sich immer ein paar Hintertürchen offen und wofür? Vielleicht aus Angst oder Verletzlichkeit? Oftmals hindert uns die Angst, verletzt zu werden, daran, uns wahrhaftig auszudrücken. Darüber können wir durchaus mal in der einen oder anderen Situation reflektieren.

Das zweite Jahresdrittel mag in irgendeiner Art und Weise einer Veränderung unterliegen. Altes darf gehen und Neuem Platz machen. Je mehr Widerstand wir hier leisten, umso schwieriger wird das dann. Das Leben besteht generell aus Wandel und ja, manchmal durchkreuzt dieser unsere Vorstellung von dem, wie etwas sein soll. Ich sage gerne, das Leben ist oftmals klüger als wir selbst, denn im Nachhinein gesehen darf man dann auch erkennen, warum etwas so und nicht anders war. Wir dürfen diesen Wandel auch selbst herbeiführen und so mit der Zeitqualität mitfließen. Selbst beenden, was beendet gehört respektive nicht mehr zu einem passt. Auch hier geht es darum, alles ganz klar und ehrlich zu betrachten. Vielleicht in den Satz hineinfühlen: „fühle ich mich lebendig bei dem, was ich tue, ist es wirklich das, was ich vom innersten her will?“, dann erkennt man schon, was einer Veränderung bedarf.

Das dritte Jahresdrittel ist der Teil, wo es darum geht, Vertrauen zu entwickeln und sich der Führung des Herzens zu überlassen. Mit dem Verstand lässt sich diese Energie nicht mehr steuern, da schlittert man regelrecht in eine Krise. Die eigenen Begrenzungen im Denken mögen erkannt und aufgelöst werden. Fühlen, ausdrücken, akzeptieren und das Beste aus allem zu machen, sind wesentliche Elemente dieser Zeit. Qualitäten wie Kreativität und Fürsorglichkeit und ein aufbauend/unterstützendes Wesen helfen, in dieser Zeit klar bei sich zu bleiben. Missgunst oder Eifersucht sind vergeudete Energien, die anderweitig fruchtbarer eingesetzt werden können.

Im Umfeld kann sich der wahre Ausdruck des bislang "Unterdrückten" ebenso in der Natur zeigen durch Überflutungen, Vulkanausbrüche, Hitzeperioden, Stürme, Brände usw.... lassen wir uns überraschen. 

Alles in allem wird uns dieses Jahr 2018 zeigen, dass der authente Ausdruck und die wahre Liebe (fernab rosaroter Wattewolke und Schleifchen) uns den ersehnten inneren Frieden bringen wird. Sich von Fremdbestimmungen zu lösen, wird ein weiterer Schritt sein genauso wie die Bereitwilligkeit, für seine Gefühle und seine eigene innere Wahrheit keine Kompromisse mehr einzugehen. Die wichtigsten Veränderungsimpulse kommen aus dem eigenen Inneren.

Die Bereitschaft, Frieden zu schließen und der instinkthafte Zugang zu dem, was uns vom Innersten her guttut, unterstützen uns dabei. Nicht mehr abwägen und ausdrücken was wir fühlen sollen, sondern das ausdrücken, das wir wirklich fühlen. Jeder Mensch entwickelt sich unterschiedlich, hier sind Urteile und Wertungen nicht förderlich. Schön ist es, wenn wir darauf achten, liebevoll und vor allem gefühlvoll der Welt zu begegnen und uns ihr so schenken. So können Wertschätzung, Genuss und Freude unsere Tage zieren.

 

©  Copyright ausschließlich bei Barbara H.M.W.  www.kabeah.npage.at sowie

www.numerologie-barbara.at geschrieben am 28.12.2017 um 18.19 Uhr 😉 (Uhrzeit birgt eine schöne Symbolik)