Numerologische Jahresanalyse

für das Jahr 2011

 

 

Mit dem Jahr 2011 gehen wir in ein Jahr, in dem sehr viel Diplomatie und Mitgefühl herrschen sollte. Für andere da sein, das Leben mit anderen teilen sollte ein Motto dieses Jahres sein. Dies bedeutet nun gar nicht, mit den anderen zu verschmelzen, die eigenen Bedürfnisse nur auf die anderen abzustimmen, sich anzupassen usw. Es bedeutet, die eigene gelebte Individualität im Miteinander zu erfahren. Das was ich für den anderen tue oder mit dem anderen tue sollte aus dem Herzen heraus kommen und es sollten dabei weder Gefühle des Ausnutzens oder des Verlierens der eigenen Persönlichkeit aufkommen.

 

Im Gegensatz zum vergangenen Jahr 2010 geht es hier zwar auch um Entwicklung jedoch nicht um Durchsetzung, um Auflösung alter Muster sondern es wollen die Mittel der Diplomatie eingesetzt werden. Ruhe, Sanftmut, Mitgefühl bringen uns in diesem Jahr das Vertrauen unserer Mitmenschen, also sucht in Euch selbst nach dem warmherzigen Charakter, der in euch schlummert, aber verleugnet oder verbiegt Euch dabei nicht.

 Weiter wird in diesem Jahr das Thema Gerechtigkeit vorherrschen, es geht hier um den Ausgleich von „verborgenen“ Wahrheiten. Versucht dabei nicht selbstgerecht zu werden, denn die erwünschte Harmonie und Stabilität benötigen ordnende Spielregeln und nur im Erleben des Gegenteils ist manchmal so eine „Erfahrung“ wahrhaft möglich.

Es liegt schon an uns selbst, je nachdem, wie wir uns verhalten, werden wir vom Leben belohnt oder „warnend berührt“. Je mehr allerdings unsere „eigene Ehrlichkeit“ wächst, umso schöner wird die Erfahrung der ausgleichenden Gerechtigkeit, probiert es einfach mal aus. Es ist damit auch klar, dass unser Lebensweg bei diesem Thema die größtmögliche Ausgeglichenheit, Fairness und überlegte Handlungen kraft der eigenen Intuition fordert.

In diesem Jahr geht es auch darum, klare und objektive Erkenntnisse zu erlangen, um Ausgewogenheit und Fairness und eine gerechte Beurteilung der jeweiligen Situationen zu schaffen. Dadurch können natürlich immer wieder Herausforderungen auftreten. Menschen und Situationen können ausdauernde und einfallsreiche Gegner sein, deshalb wird dieses Jahr wohl niemals langweilig werden. Jedoch dienen die auftretenden Disharmonien und Konflikte jedem einzelnen dazu, zu überprüfen, welche Verhaltensmuster vielleicht aussortiert und durch neue ersetzt werden sollten, da die Dienlichkeit sich ausgelebt hat. Es ist also eine gute Zeit, zu einer geänderten Einstellung zu finden, die in der Zukunft „wahre“ Harmonie bringen wird.

Mitunter müssen wir in diesem Jahr schnell und entschlossen handeln, jedoch dürfen wir keine Details übersehen sonst machen wir einen Schritt vorwärts und zwei Schritte rückwärts.

Zeitweise kann dieses Jahr recht aufregend sein, denn die vorhandene Energie treibt manchmal heftig an. Wichtig ist, niemals impulsiv zu reagieren, sondern stets geduldig und tolerant zu bleiben. Findet in allen Situationen stets die eigene innere Balance, dann passt das schon.

Was den beruflichen Einsatz betrifft, kann es auch sein, dass man seine Ziele erst klar definieren muss, um nüchtern und selbstkritisch zu einem entschieden getroffenen Urteil über die eigene weitere Vorgehensweise zu gelangen. Möglicherweise muss man sich über seinen Einsatz und den Einsatz der Mittel klar werden. Für manche geht es aber einfach nur darum, einen angemessenen Ausgleich zwischen Arbeit und Freizeit zu finden. Workaholics dienen weder der Menschheit noch der „Krankenkasse“ . Umgekehrt sind auch Faulenzer  nicht unbedingt die Menschen, die zu einer förderlichen Entwicklung beitragen. Sich selber vertrauen ist ebenfalls ein wichtiger Faktor, sonst könnte man sich selbst im Wege stehen.

Mancher Zeitgenosse könnte in diesem Jahr auf die Idee kommen, ungeliebte Tätigkeiten, Routinearbeiten oder Pflichterfüllungen erst dann auszuführen, wenn ihm das Wasser bis zum Hals steht. Und selbst dabei geht er noch jedem Kompromiss aus dem Weg. Diese Zeitgenossen wollen nur die Freuden des Lebens genießen – jedoch tief in ihrer Seele drinnen sind Hemmungen, Minderwertigkeitskomplexe und dergleichen zu finden. Da wäre es wirklich gut, diesen Themen mal auf die Spur zu kommen damit sich das eigene Potential zum Wohle aller positiv entfalten kann.

Sollte es in dieser Zeit Probleme im zwischenmenschlichen Bereich geben, so können diese mit einer positiven und versöhnlichen Haltung zur Zufriedenheit aller Beteiligten geregelt und beigelegt werden. Auch hier in diesem Bereich geht es um Fairness und Ausgewogenheit, wo ein Miteinander immer ebenbürtig und gleichwertig sein sollte, egal ob in Partnerschaft, bei Kollegen oder Freunden.

Meditationen, Zeiten der inneren Einkehr aber auch die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur, eventuell durch den Besuch von Konzerten oder Ausstellungen bringen die nötige innere Balance und stimulieren die eigene Kreativität.

Alles in allem bleibt uns in diesem Jahr ein wenig mehr Zeit, um mal tief durchzuatmen, was wir ja vom letzten, für die meisten Menschen, turbulenten Jahr nicht unbedingt behaupten können. Es sollte also ein eher weniger turbulentes Jahr werden – außer wir haben mit unserer eigenen Sturheit oder der unserer lieben Mitmenschen zu kämpfen. Aber egal was hier passiert, egal welche Situationen sich lösen oder auflösen, der Hintergrund ist immer, dass alles zur "Wahrheit" drängt. Also, alles, was nicht stimmig ist, "schreit förmlich" der Wahrheit entgegen! Und dagegen können wir uns in diesem Jahr kaum wehren :-)!

Probleme können ruhig und überlegt angegangen werden, die Kommunikation und das Gemeinsame sollten wieder in den Vordergrund rücken. Wir werden wieder lernen, alles ein wenig gelassener und leichter zu nehmen. Dies sieht bei oberflächlicher Betrachtung so aus, aus läge eine angenehme und ruhige Zeit vor uns. Jedoch gibt es im „Inneren“ schon schwelende Konflikte und die Probleme werden mächtig anwachsen, wenn wir darauf vergessen, eine offene Kommunikation zu führen. Wichtig ist auch, bei aller Besinnung auf uns selbst nicht zu selbstgefällig und andererseits auch nicht zu nachgiebig zu sein. Unangenehme Dinge auf die lange Bank zu schieben ist das denkbar schlechteste Verhalten dieses Jahres, welches einen mit Bestimmtheit recht krass einholen wird.

Lenkt in diesem Jahr auch den Fokus wieder darauf, mit der Natur eine Beziehung einzugehen und deren Gesetze zu respektieren. Das ist darum wichtig, weil wir im Rhythmus der Natur den Wandel der Zeiten begreifen lernen müssen. Damit kann man dann Wesentliches im Leben erkennen und bleibt nicht nur materiellen Zielen verhaftet.

Über das Erkennen der Rhythmen der Natur begreifen wir, dass wir unserem eigenen Rhythmus genau so viel Beachtung schenken müssen. Wenn wir dies einmal begriffen haben, können wir auch wieder lernen, mit dem zufrieden zu sein, was im Moment gerade ist. Wir lernen auch das Leben zu akzeptieren, sich nicht zu verausgaben, Zeiten der Ruhe einzuhalten und dies dabei auch noch zu genießen.

Eine der Gefahren für uns Menschen besteht in diesem Jahr, dass wir im Bereich der Gefühle in eine Starrheit oder Sturheit verfallen, vor allem dann wenn der Idealzustand in unserem Leben nicht erreicht werden kann oder wenn man damit nicht umzugehen vermag. In solchen Situationen mutieren wir zu kleinkarierten Spießbürgern und davor sollten wir uns hüten, zu viel kann durch so ein Verhalten zerstört werden.

Weder das Spiel mit Macht noch die totale Unterwerfung noch das rigide Festhalten an Althergebrachtem ist unser Weg in diesem Jahr sondern die Selbstbefreiung und das Erschaffen von Neuem, welches hinter jeder kleinen und großen Handlung verborgen liegt.

Lenken wir also unser Bewusstsein wieder in unsere Lebensmitte. Hier gemeint ist nicht das Alter, sondern das Herz, der Fokus der Liebe und der Lebendigkeit. Diese Lebensmitte als Leitlinie dieses Jahres ist der Weg der Liebe, der Lebenslust und der Verbundenheit mit allen Energien in und außerhalb der eigenen Person. Das Wichtigste Gut in dieser Zeit ist Gelassenheit und Ausgeglichenheit sowie die Bereitschaft zur eigenen Pflichterfüllung und zum Handeln, wenn dies angesagt ist.

Eure Kabeah ©